Ultraschall

Indikationen:
Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungs- und Stützapparat, entzündlich, degenerativ

Unter Ultraschalltherapie versteht man die höhere Anwendung elektromechanischer Schwingungen mit einer Frequenz von mehr als 20 kHz. In der Praxis werden höhere Schallfrequenzen verwendet. Durch die Einwirkung von Schall werden die Masseteilchen in einem Medium zu raschen Schwingungen um ihre Ruhelage angeregt. Höhere Frequenzen dringen weniger tief ein als niedrige Frequenzen, dafür erwärmen sie das Gewebe rascher. Durch die Erwärmung von Sehnen und Bändern tritt eine bessere Dehnbarkeit auf. Schmerzen treten in der Regel nicht auf.

Wirkungen

  • Eine verstärkte Histaminausschüttung
  • Eine vermehrte Durchblutung
  • Steigerung von Stoffwechselprozessen (Heilungprozessen)
  • Verbesserte Nervenleitungsfähigkeit
  • Spasmolytische, schmerzlindernde Wirkung

In der Regel wird ein neutrales Kontakt-Gel auf das zu behandelnde Areal gegeben und nun der Ultraschallkopf gleichmässig in kreisenden Bewegungen fortbewegt. Es ist wichtig, den Schallkopf während der Behandlung zu bewegen. Damit wird die Schallenergie gleichmäßiger im Gewebe abgegeben.