Therapie

Unser vielfältiges Angebot für Ihre Behandlung

Hier finden Sie eine Übersicht der im TZF angebotenen Therapien.
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Durch physiotherapeutische Forschungsarbeit fand man bestimmte Punkte am gesamten Körper des Menschen an denen ein gezielter Reiz (Druck/Zug) angesetzt werden kann. Diese besonderen sensiblen Punkte sind meistens Knochenvorsprünge, die der Therapeut und der Patient deutlich spüren können. Beim „Pressen“ eines oder mehrerer Punkte spricht man vom Auslösen.

Es kommt zu einer automatischen Muskelanspannung. Diese führt dazu, dass sich der Reflex und die Bewegung über den gesamten Körper ausbreiten. Dabei reagiert nicht nur die Muskulatur, sondern auch die sensiblen Strukturen die für das Empfinden zuständig sind.

Außerdem wird das Vegetativum angeregt, so dass es auch zu einer verstärkten Atmung, Aktivierung des Kreislaufsystems und des Verdauungstraktes kommen kann.
Durch die Reizung an Knochen und Muskeln werden bestimmte Bewegungsabläufe, die im Rückenmark als Programme gespeichert sind, aktiviert.
Unmittelbar nach der Therapie treten positive Veränderungen auf, die sich in der Körperhaltung und verschiedenen Bewegungen, insbesondere beim Gehen äußern. Zur Stabilisation der neu gewonnenen Fähigkeiten ist es nötig, dass der Patient diese selbständig übt und trainiert.

Indikation:
Rückenschmerzen, Verspannungen, Myogelosen, Durchblutungsstörungen, gestörte Gelenkfunktion, Lymphödem

Die Vacomed-Behandlung ist eine Form der Saugmassage, die außer der Muskelbewegung zusätzlich eine Saugwirkung (Schröpfwirkung) entfaltet.

Die Vakuumbehandlung massiert Gewebe, Muskeln sowie Sehnen und Bänder bis in die tiefen Schichten.

Die Reizwirkung des elektrischen Stromes beruht primär auf einer Veränderung der Ionen-Ruhekonzentration, insbesondere an den Zellmembranen der behandelten Körperpartie sowie des nach Unterbrechung des Stromflusses wieder eintretenden Potentialausgleichs (Polarisation). Dadurch kommt es zu Veränderungen der elektro-hemischen Konzentration im Gewebe.

Die Saugmassage verbessert die Durchblutung, den Lymphfluss und regt den Stoffwechsel an.

Der Schlingentisch ist eine Gerätekonstruktion, mit welcher krankengymnastische Behandlungen unter Entlastung durchgeführt werden.
Dazu werden einzelne Körperteile mit Hilfe von speziellen Seilzügen und Schlingen aufgehängt. Die Seilzüge sind so konstruiert, dass sie höhenverstellbar sind und das daran hängende Gewicht des Körperteils beim Hochziehen halbieren.

Indikationen:

  • Kräftigung der Muskulatur
  • Traktion von Gelenken
  • Extension der Wirbelsäule
  • Stabilisierung von Gelenken oder Wirbelsäulenabschnitten
  • Koordinationstraining
  • Mobilisation von Gelenken
  • Entspannung
  • Bewegungserleichterung

Mikrowellentherapie ist eine Tiefenwärmebehandlung. Es kommt zu einer besonderen Erwärmung der gut leitenden Gewebeschichten wie Muskulatur und Bänder, es werden jedoch Haut und Unterhautfettgewebe weniger stark erwärmt, als die obersten Muskelschichten. Die Eindringtiefe ist tiefer als bei Infrarot- und Wärmestrahlern.

Mikrowellentherapie wird bei allen Erkrankungen, bei denen Wärme unter der Oberfläche erzeugt werden soll, z.B. bei degenerativen (Arthrose) und chronischen Prozessen des Bewegungsapparates, Myalgien, rheumatischen Erkrankungen (nicht im akuten Schub) oder Epikondylitis angewendet.

Bei Herzschrittmachern, Endoprothesen im Behandlungsgebiet, frischen Hämatomen, Osteomyelitis sollte diese Behandlung nicht durchgeführt werden.

Wirkungen:

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsförderung
  • Stoffwechselsteigerung
  • Muskelkräftigung
  • Resorptionsförderung von Ödemen und Gelenksergüssen

Die Dorn-Therapie ist eine Methode, die durch gezielte Manipulation Beinlängendifferenzen korrigiert und Wirbelblockierungen löst. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgt, werden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt.

Die Wärmebehandlung wirkt heilungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend.

Die erzeugte Wärme fördert die Durchblutung und damit den Heilungsprozess durch verbesserten Stoffwechsel. Hierdurch werden Muskelverspannungen, Verstauchungen oder Zerrungen gelindert.

Eine regelmäßige Anwendung unterstützt die Behandlung von Erkältungen, grippalen Infekten und Rheuma. Durch die Wärme öffnen sich die Hautporen, und die Wirkstoffe von Cremes und Lotionen können besser vom Körper aufgenommen werden.

Fango besteht aus einem Gemisch aus Vulkangestein und Paraffin. Diese Masse wird erhitzt und gibt eine langanhaltende Wärme ab. Eine Behandlung dauert 20-30 Minuten.

Allgemeine Wirkung:

  • Mehrdurchblutung
  • Anregung des Immunsystems
  • Muskeltonussenkung
  • Schmerzlinderung
  • Allgemeine Entspannung

Die klassische Massage ist eine Therapiemethode zur Beeinflussung von Spannung der Haut und Muskulatur, von Kontrakturen, Narben und Zirkulationsstörungen durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize.

Durch Massagen erreicht man eine Steigerung der örtlichen Durchblutung, Entstauung des Venen- und Lymphbereichs, Regulierung der Muskelspannung, Lösung von Narben und Gewebsverklebungen, Verbesserung der Ernährung der Haut und des Bindegewebes, Schmerzlinderung, psychische Entspannung.

Die klassische Massage besteht aus Streichungen, Reibungen, Knetungen, Rollungen, Walkungen, Hautverschiebungen, Zirkelungen, Vibrationen und Erschütterungen.

Dreidimensionale Skoliosebehandlung zur Aufrichtung von Wirbelsäulenfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen. Wird von und in enger Kooperation mit der Kinderorthopädischen Schwerpunktpraxis Dr. Rabes und Meyer durchgeführt.

Lymphdrainage ist eine sanfte Technik um eine übermäßige Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe zu entfernen.

Das Lymphsystem setzt sich zusammen aus Lymphbahnen und Lymphknoten. Die Lymphbahnen beginnen im Gewebe und durchziehen von unten nach oben, parallel zu den Blutgefäßen, den Körper und führen im Halsbereich in die Venenwinkel. Die Lymphknoten filtern die Lymphflüssigkeit.

Die Lymphbahnen transportieren abgestorbene Zellen, Bakterien und Eiweiße. Ist die Eiweißkonzentration im Gewebe zu hoch, zieht es Wasser aus dem Gewebe/Blutbahnen, so entsteht ein Lymphödem. Ebenso entstehen Lymphödeme durch angeborene Fehlanlagen der Lymphsystems, Traumata, Entzündungen, chronisch-venöse Insuffizienz, Inaktivität, Arterielle Durchblutungsstörungen oder durch operative Entfernung von lymphatischen Gewebe oder Bestrahlung der Lymphknoten.

Zu erkennen sind Lymphödeme an einer schmerzlosen Schwellungen in den Extremitäten meist an Hand- und Fußrücken oder Schwellung im Operationsgebiet. Es treten auch Schweregefühle der Extremitäten, Sensibilitätsveränderungen oder erhöhte Hautspannung auf.

Um den lymphatischen Abfluss zu verbessern muss der Druck auf das Gewebe verstärkt werden. Dies wird erreicht durch Lymphdrainage, Kompressionsbandagen oder Kompressionsstrümpfe.

Die Manuelle Therapie zeichnet sich durch spezielle Handgriffs Techniken aus und gilt als besonders wirkungsvoll und schonend zugleich. Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden.

Die Krankengymnastik ist ein entscheidender Bestandteil in der Behandlung von bestehenden Krankheiten. Auch in der Nachbehandlung von Operationen und Unfällen findet sie Anwendung. Auf das Krankheitsbild abgestimmte Übungen werden unter Anleitung von Krankengymnasten oder Physiotherapeuten ausgeführt. Durch Krankengymnastik sollen körperliche Defizite, die für Krankheiten oder Schmerzen verantwortlich sind, gezielt ausgeglichen werden.

Das kann zum Beispiel bei Rückenschmerzen eine zu schwache Rückenmuskulatur sein, welche die Wirbelsäule nicht mehr entlastet. Auch fehlerhafte Bewegungs- und Haltungsmuster, die man sich im Alltag angewöhnt hat, zum Beispiel beim Heben von Lasten oder beim Sitzen am Computer, können durch Krankengymnastik korrigiert werden.

Grob einteilen lassen sich die aktiven krankengymnastischen Elemente in Bewegungs- und Halte-Übungen. Sie haben die Aufgabe die Muskeln des Patienten zu stärken, und es ergeben sich positive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus wird die Koordination der Körperbewegungen verbessert und die Knochensubstanz gestärkt.

Daneben gibt es auch passive Elemente, bei denen nicht der Patient, sondern der Therapeut die Bewegungen der Gelenke ausführt oder sie zumindest unterstützt. So soll vor allem der Bewegungsspielraum der Gelenke und die Dehnfähigkeit von Muskeln und Bindegewebe erweitert werden.

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